Die HansePferd – Messe für Pferdefreunde

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Nicht nur Pferdeherzen schlagen auf der HansePferd Hamburg höher. Die dreitägige Messe Ende April war ein voller Erfolg – und der nächste Termin für Nordeuropas größte Ausstellung für Pferdesport steht auch schon wieder fest: Vom 25. bis zum 27. April 2014 haben Pferdeliebhaber und Sportbegeisterte wieder die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, wertvolle Insider-Infos zu bekommen und Innovationen mitzuerleben.
Bei der diesjährigen Messe waren rund 450 Aussteller aus 20 verschiedenen Nationen von überall her angereist. Ein gigantisches Angebot erwartete die vielen Besucher. Alle Bereiche rund ums Pferd wurden dabei abgedeckt: Pferdesportartikeln, Ausbildung, Gesundheit, Hufbeschlag, Reiterurlaub, Zucht und Zubehör. Eine Besonderheit war der Themen-Ausstellungsbereich „Haltung und Investitionsgüter“, wo gezeigt wurde, wie man es einem Pferd Zuhause richtig schön und gemütlich macht. Viele Besucher werden einige Anregungen rund um die Pferdehaltung mitgenommen haben.
Doch natürlich standen nicht nur Produkte im Mittelpunkt der drei aufregenden Tage in der Hamburger Messe, sondern auch die Pferde selbst: Über 300 Pferde und Ponys aus über 35 Rassen waren live in Aktion immer wieder zu bewundern. Zahlreiche Vorführungen wurden auch von international bekannten Trainern mit ihren Pferden abgehalten – eine spannende Gelegenheit für Pferdefreunde, mal zuzuschauen, wie es die Profis eigentlich so machen und dabei Impulse für die eigenen Ausbildungsmethoden mitzunehmen. Dabei waren die Vorführungen thematisch sinnvoll geordnet: Der Rassen-Ring, Western Circle und das Forum Pferdekompetenz waren dabei nur drei von insgesamt sieben verschiedenen Vorführringen – Pferde in Aktion gab es also mehr als genug zu sehen. Begleitet wurde das Programm von spannenden Wettbewerben. Die leuchtenden Augen vieler Besucher machten klar: Schon jetzt können es einige gar nicht mehr abwarten, bis die HansePferd Hamburg im übernächsten April wieder ansteht.
Faszinierender Pferdesport

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Es gibt kaum ein kleines Mädchen, welches sich nicht ein Pony wünscht. Doch die wenigsten bekommen diesen Wunsch auch tatsächlich erfüllt, da er von vielen Eltern als einer dieser Prinzessinnen Träume interpretiert wird und eh nicht realisierbar ist. In der Tat, muss man seinen Kindern auch nicht gleich ein ganzes Pony schenken, abgesehen davon, dass sie für dieses viel zu schnell zu groß sind und es außerdem ordentlich ins Geld geht. Für die meisten Mädchen ist das Pony in ihren Vorstellungen sowieso eher etwas zum kuscheln und mit unter die Bettdecke packen, wie ein richtiges Kuscheltier eben. Doch es gibt auch diejenigen die wirklich reiten wollen und sich deswegen ein Pony wünschen, was man auch hier nicht gleich kaufen muss. Viel eher empfiehlt es sich ihnen vielleicht zum Schnuppern die ein oder andere Reitstunde zu ermöglichen. Hier sei am Rand bemerkt, dass es sich beim Reiten jedoch nicht nur um einen Mädchensport handelt, sondern auch Jungen diesen sehr gerne wahrnehmen können.
So ist das faszinierende am Reitsport eigentlich, dass er so vielfältig ist und es zahlreiche Möglichkeiten in der Ausübung gibt. So kann man einfach nur zum Spaß in seiner Freizeit reiten, oder aber professionell bei Turnieren Spring- oder Dressurreiten betreiben. Gerade im Bereich des Springreitens, sind vorrangig junge Männer anzutreffen, was wieder unterstreicht, dass auch Jungs in diesem Sport gut aufgehoben sind.
Ein weiterer Vorteil des Reitsports ist es, dass gerade Kinder auch früh lernen selbstständig zu werden und auch für andere da zu sein. So herrscht in einem Pferdestall ein gewisses Gemeinschaftsgefühl und außerdem muss man für sein Pferd auch da sein, indem man es unter anderem füttert und putzt. Natürlich sollte man trotzdem nicht unterschätzen, da es gerade aufgrund der Versorgung des Tieres ein sehr kostspieliges Hobby ist.
Strittige Rollkur auch bei Top-Pferd Totilas?
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Totilas ist ein Prachttier. Sein glänzendes schwarzes Fell ist zu jedem Turnier stets fein säuberlich gestriegelt. Totilas ist aber nicht irgend ein Hengst, sondern galt auf den internationalen Ranglisten lange Zeit als erfolgreichstes Dressurpferd der Welt. Der niederländische Rassehengst und sein ehemaliger Reiter Edward Gal heimsten zwischen 2009 und 2010 sämtliche Preise ein, die es auf Dressurturnieren abzustauben gab.
Als Totila Ende 2010 an Paul Schockenmöhle, einen erfolgreichen Springreiter und Unternehmer aus Niedersachsen, verkauft wurde, wechselte auch der Reiter. Von nun an schwang sich Matthias Alexander Rath in den Sattel des Rassehengstes und schickte sich an, die Erfolgsserie des Prachttiers fortzuführen.
Was dann aber auf der privaten Hengstschau Schockenmöhles stattfand, schockte die gesammelte Welt der Pferdefanatiker. Totila wollte nicht mehr, konnte nicht mehr und wirkte völlig verstört. Während Totilas und sein ehemaliger Reiter Gal auf dem Platz zu einer perfekten Reiter-Pferd-Symbiose verschmolzen, hatte der junge Rath sichtlich Mühe, sich im Sattel des wilden Hengstes zu halten.
Die sichtlich zornigen Besitzer des Pferdes fordern nun die Aufwartung härterer Geschütze. Sie wollen Totilas der sogenannten Rollkur unterziehen. Diese Methode, erfunden vom niederländischen Coach Sjef Janssen, löst bei Tierschützern wütende Proteststürme aus. Die majestätischen Pferdehälse werden hierfür in eine Position gebracht, die wider ihrer Natur ist. Das sogenannte “Einrollen”, eine schmerzhafte und gesundheitsgefährliche Prozedur, soll den Willen der stolzen Tiere gänzlich brechen und sie für jegliche Befehle ihrer Reiter gefügig machen.
Es bleibt den neuen Besitzern überlassen, ob sie derartige Methoden mit ihrem eventuell noch vorhandenen Gewissen vereinbaren können. Totilas wäre sonst nur ein weiteres, trauriges Symbol für die erbarmungslosen Profitgier, die im Reitsport um sich greift.