Das Westernreiten

 

Deutsche Meisterschaften Westernreiten, Foto: dietz_helmut_flickr

Beim Westernreiten denkt vielleicht der ein oder andere an Cowboys die auf ihrem Pferd sitzen, durch die Prärie reiten und in einer verlassenen Stadt den Saloon betreten und sich einen Whiskey bestellen während das Pferd draußen aus der Tränke säuft.

Diese Vorstellung ist gar nicht so verkehrt. So handelt es sich beim Westernreiten immerhin um eine Form des Reitens, welche sich an der Arbeitsweise der Cowboys orientiert. Der Ursprung dieser Reitart stammt jedoch nicht aus dem Wilden Westen, sondern viel mehr aus Spanien und hat sich aus dem Vaqueroreiten entwickelt.

So werden Westernpferde extra auf die Anforderungen dieser Reitweise gezüchtet, da diese Reitart spezielle Anforderungen hab. Natürlich kann auch jedes andere Pferd benutzt werden. Am besten geeignet ist ein Stockmaß von 155cm und ein rechteckiger Rahmen, was eine lange Hüfte in Kombination mit großer Schulter und trotzdem kurzen Rücken beschreibt. Gerade in Europa gelten die Haflinger und Freiberger als sehr beliebte Pferde für den Western-Stil. Auch besonders gut geeignet sind die Maultiere.

Wie an einen Cowboy erinnernd muss jeder Reiter einen Hut, eine Jeans und Stiefel tragen. Außerdem hat das Pferd einen Westernsattel, welcher vorne ein Horn besitzt und über eine breite Sitzfläche und einen hohen hinteren Rand verfügt. Außerdem verfügt er über lange und bequeme Steigbügel.

Beim Reiten ist es wichtig, dass das Pferd auf jede noch so kleine Bewegung reagiert und kaum über die Zügel gelenkt wird. So ist der Western-Stil auch eine eigenhändige Reitform, da man die Hände nicht benötigt und die freie Hand gut für anderen Dinge gebrauchen kann.

Wichtig ist es nicht zu vergessen, dass das Lernen der Grundlagen das wichtigste ist, da die impulsiven Showeinlagen sonst sehr schädlich für den Pferderücken sein können.

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